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	<title>Kommentare zu: Braucht Infotainment in Print und TV eine FSK Freigabe?</title>
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	<description>Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?</description>
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		<title>Von: Marc</title>
		<link>http://patchwork-family-blog.de/braucht-infotainment-in-print-und-tv-eine-fsk-freigabe/comment-page-1/#comment-103</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 11:18:39 +0000</pubDate>
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		<description>Also bei uns läuft es im Grunde ähnlich ab: Ungefragt wird der Fernseher nicht eingeschaltet und viel Fernsehen schaut zumindest der Kleine nicht, aber er hat eben schon Sendungen, die er gerne schaut, meistens eben diese &quot;Wissenssendungen&quot;. Verbieten wollen wir es ihm nicht, dann lieber reflektieren, weil so vielleicht der Wille kritisch zu sein später gestärkt ist.
Letzte Woche haben wir dem Kurzen und seinem Freund erlaubt einen alten PC zu schlachten und völlig auseinanderzubauen - das war spannend für die Beiden - das so etwas viel intensiver hängen bleibt, als irgendeine TV Sendung ist natürlich klar. Interessanterweise wusste der Kleine sogar, wo die Northbridge ist u.s.w. weil Steffi das in Ihrer Umschulung kürzlich als Vortragsthema hatte. Schon interessant, was so bei Kindern hängen bleibt... wir haben dann noch zusammen den Prozessor ausgebaut und die RAM Bausteine, war schon klasse, weil praxisnah. Ähnlich deinem Beispiel des Motorradschraubens.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also bei uns läuft es im Grunde ähnlich ab: Ungefragt wird der Fernseher nicht eingeschaltet und viel Fernsehen schaut zumindest der Kleine nicht, aber er hat eben schon Sendungen, die er gerne schaut, meistens eben diese &#8220;Wissenssendungen&#8221;. Verbieten wollen wir es ihm nicht, dann lieber reflektieren, weil so vielleicht der Wille kritisch zu sein später gestärkt ist.<br />
Letzte Woche haben wir dem Kurzen und seinem Freund erlaubt einen alten PC zu schlachten und völlig auseinanderzubauen &#8211; das war spannend für die Beiden &#8211; das so etwas viel intensiver hängen bleibt, als irgendeine TV Sendung ist natürlich klar. Interessanterweise wusste der Kleine sogar, wo die Northbridge ist u.s.w. weil Steffi das in Ihrer Umschulung kürzlich als Vortragsthema hatte. Schon interessant, was so bei Kindern hängen bleibt&#8230; wir haben dann noch zusammen den Prozessor ausgebaut und die RAM Bausteine, war schon klasse, weil praxisnah. Ähnlich deinem Beispiel des Motorradschraubens.</p>
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		<title>Von: thingonaspring</title>
		<link>http://patchwork-family-blog.de/braucht-infotainment-in-print-und-tv-eine-fsk-freigabe/comment-page-1/#comment-100</link>
		<dc:creator>thingonaspring</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 10:36:06 +0000</pubDate>
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		<description>Ein &quot;Kind&quot; kann und soll es nicht schaffen.Punkt. Wobei man auch gleich anmerken sollte: Das Pferd wird falsch aufgesattelt. Nehme ich einen Erziehungsauftrag ernst, lasse ich ein Kind nicht unbeaufsichtigt alleine TV &quot;konsumieren.&quot; Ich weiß, dass ist ein ganz großer Knackpunkt - aber hier muss und soll man seinen pädagogischen Auftrag nicht aus den Hand geben ihm einer Fernsehserie überlassen. Ganz egal ob das nun &quot;Löwenzahn&quot;, &quot;Sendung mit der Maus&quot; oder &quot;Quark und Co.&quot; ist. 

Aus dem einfachen Grund, dass eine reflektierte Rezeption bei einem Zehnjährigen einfach nicht gegeben ist - oder als vorausgesetzt erwartet werden darf. Medienkompetenz wird dann schnell herbei geredet - aber die endet bereits bei den TV-Konsumenten, bei denen die Kiste ab 9 Uhr morgens läuft. Und die meisten Eltern haben mit diesem Begriff eigentlich nur zu tun, weil sie ihn irgndwo aufgeschnappt haben und ihn als inhaltslose Hülle weiter verwenden. 

&quot;Infotainment&quot;, &quot;Edutainment&quot; - Schlagworte mit denen die &quot;Konsum-Industrie&quot; ein Format aufwertet. Der praktische Nutzen bleibt außen vor. Kognitiv passiert beim &quot;Anschauen&quot; eines solchen Formats gar nichts. Ganzheitlich so oder so nicht. Wissen wird aus zweiter Hand erworben, einen praktischen Bezug kann das Kind nicht herstellen. Und wird es später auch nicht können. Es fehlen orginäre Begegnungen, die ein Zusammenhang der vorbereiteten Information erkennen lassen. Eine halbe Stunde zugucken beim Moppedschrauben und gelegentlichem Reichen einer Schraube setzt im Kopf eines Kindes mehr in Bewegung, als es eine Fernsehsendung zu erreichen vermag. Als Hintergrund: Es blieb in Erinnerung, dass die Erde untergeht. Nun, sie wird irgendwann untergehen das ist genau so sicher wie der irgendwann eintretende Tod - fraglich bleibt, ob das nun kindgerecht ist oder nicht. Bzw. wann ich das Kind damit konfrontieren kann. 

Hier bleibt die Kiste aus. Wir haben einfache und feste Regeln: Kinder schauen nicht alleine TV und fragen vorher nach. Anschließend muss sich einer der &quot;großen&quot; Menschen mit dem Kind zusammen das Programm angucken. Es muss erläutert und erklärt werden. Praktisch sieht das so aus, dass TV hier nur als Randerscheinung läuft. Aus Langeweile wird glücklicherweise nichts geguckt. Dafür haben wir reichlich Bücher, einen Garten, Tiere und sonstwas, was einen realen Kontakt und Lernen ermöglicht. Auch bei schlechtem Wetter :-). 

Was die &quot;TV-Formate&quot; betrifft: Hier wird geschickt Werbung verkauft. Nichts anderes. Nur läuft das haarscharf an einer Grenze entlang, wo niemand wirklich etwas sagen kann und darf. Dass hier &quot;Konsum&quot; verkauft wird, dürfte dem gebildeten Menschen nicht entgangen sein. Im Print-Bereich nennt man den Kram &quot;Advertorial&quot; oder &quot;PR&quot; - im Fernsehen wird das geschickt umgangen. Raffiniert. 

Zur FSK: Du kannst dort jederzeit einen Antrag auf eine Altersprüfung stellen. Das ist kein Problem. Die Sendung wird dann - bei erfolgreichem Protest! - im &quot;Nachhinein&quot; als FSK-XY eingestuft und dann entsprechend ausgestrahlt. Was natürlich reichlich sinnfrei ist. Vorab wird nur dann geprüft, wenn offenkundig etwas gegen die &quot;gute Moral&quot; verstoßen sollte. Da sichern sich die Verantwortlichen schnell selber ab.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein &#8220;Kind&#8221; kann und soll es nicht schaffen.Punkt. Wobei man auch gleich anmerken sollte: Das Pferd wird falsch aufgesattelt. Nehme ich einen Erziehungsauftrag ernst, lasse ich ein Kind nicht unbeaufsichtigt alleine TV &#8220;konsumieren.&#8221; Ich weiß, dass ist ein ganz großer Knackpunkt &#8211; aber hier muss und soll man seinen pädagogischen Auftrag nicht aus den Hand geben ihm einer Fernsehserie überlassen. Ganz egal ob das nun &#8220;Löwenzahn&#8221;, &#8220;Sendung mit der Maus&#8221; oder &#8220;Quark und Co.&#8221; ist. </p>
<p>Aus dem einfachen Grund, dass eine reflektierte Rezeption bei einem Zehnjährigen einfach nicht gegeben ist &#8211; oder als vorausgesetzt erwartet werden darf. Medienkompetenz wird dann schnell herbei geredet &#8211; aber die endet bereits bei den TV-Konsumenten, bei denen die Kiste ab 9 Uhr morgens läuft. Und die meisten Eltern haben mit diesem Begriff eigentlich nur zu tun, weil sie ihn irgndwo aufgeschnappt haben und ihn als inhaltslose Hülle weiter verwenden. </p>
<p>&#8220;Infotainment&#8221;, &#8220;Edutainment&#8221; &#8211; Schlagworte mit denen die &#8220;Konsum-Industrie&#8221; ein Format aufwertet. Der praktische Nutzen bleibt außen vor. Kognitiv passiert beim &#8220;Anschauen&#8221; eines solchen Formats gar nichts. Ganzheitlich so oder so nicht. Wissen wird aus zweiter Hand erworben, einen praktischen Bezug kann das Kind nicht herstellen. Und wird es später auch nicht können. Es fehlen orginäre Begegnungen, die ein Zusammenhang der vorbereiteten Information erkennen lassen. Eine halbe Stunde zugucken beim Moppedschrauben und gelegentlichem Reichen einer Schraube setzt im Kopf eines Kindes mehr in Bewegung, als es eine Fernsehsendung zu erreichen vermag. Als Hintergrund: Es blieb in Erinnerung, dass die Erde untergeht. Nun, sie wird irgendwann untergehen das ist genau so sicher wie der irgendwann eintretende Tod &#8211; fraglich bleibt, ob das nun kindgerecht ist oder nicht. Bzw. wann ich das Kind damit konfrontieren kann. </p>
<p>Hier bleibt die Kiste aus. Wir haben einfache und feste Regeln: Kinder schauen nicht alleine TV und fragen vorher nach. Anschließend muss sich einer der &#8220;großen&#8221; Menschen mit dem Kind zusammen das Programm angucken. Es muss erläutert und erklärt werden. Praktisch sieht das so aus, dass TV hier nur als Randerscheinung läuft. Aus Langeweile wird glücklicherweise nichts geguckt. Dafür haben wir reichlich Bücher, einen Garten, Tiere und sonstwas, was einen realen Kontakt und Lernen ermöglicht. Auch bei schlechtem Wetter :-). </p>
<p>Was die &#8220;TV-Formate&#8221; betrifft: Hier wird geschickt Werbung verkauft. Nichts anderes. Nur läuft das haarscharf an einer Grenze entlang, wo niemand wirklich etwas sagen kann und darf. Dass hier &#8220;Konsum&#8221; verkauft wird, dürfte dem gebildeten Menschen nicht entgangen sein. Im Print-Bereich nennt man den Kram &#8220;Advertorial&#8221; oder &#8220;PR&#8221; &#8211; im Fernsehen wird das geschickt umgangen. Raffiniert. </p>
<p>Zur FSK: Du kannst dort jederzeit einen Antrag auf eine Altersprüfung stellen. Das ist kein Problem. Die Sendung wird dann &#8211; bei erfolgreichem Protest! &#8211; im &#8220;Nachhinein&#8221; als FSK-XY eingestuft und dann entsprechend ausgestrahlt. Was natürlich reichlich sinnfrei ist. Vorab wird nur dann geprüft, wenn offenkundig etwas gegen die &#8220;gute Moral&#8221; verstoßen sollte. Da sichern sich die Verantwortlichen schnell selber ab.</p>
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		<title>Von: sell0r</title>
		<link>http://patchwork-family-blog.de/braucht-infotainment-in-print-und-tv-eine-fsk-freigabe/comment-page-1/#comment-99</link>
		<dc:creator>sell0r</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 15:14:06 +0000</pubDate>
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		<description>Besonders schlimm finde ich diese Vermischung von Inhalten. Da läuft erst der Kinotrailer zu 2012, danach irgend ne Infotainment Sendung zum Thema, und danach der große XY Fernsehfilm mit ähnlichem Inhalt. Das ganze naturlich hektisch geschnitten und völlig von Werbeblöcken zerstückelt.

Da fällt es mir ja als ungeübtem Fernsehgucker teilweise schwer Realität von Fiktion zu unterscheiden. Wie soll das ein Kind schaffen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Besonders schlimm finde ich diese Vermischung von Inhalten. Da läuft erst der Kinotrailer zu 2012, danach irgend ne Infotainment Sendung zum Thema, und danach der große XY Fernsehfilm mit ähnlichem Inhalt. Das ganze naturlich hektisch geschnitten und völlig von Werbeblöcken zerstückelt.</p>
<p>Da fällt es mir ja als ungeübtem Fernsehgucker teilweise schwer Realität von Fiktion zu unterscheiden. Wie soll das ein Kind schaffen?</p>
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		<title>Von: Marc</title>
		<link>http://patchwork-family-blog.de/braucht-infotainment-in-print-und-tv-eine-fsk-freigabe/comment-page-1/#comment-98</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 15:10:22 +0000</pubDate>
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		<description>Naja Sendung mit der Maus ist für einen wissbegierigen 10-Jährigen wohl etwas zu einfach, was ich wirklich gut finde ist, wenn der Kleine Quarks und Co schaut, weil ich die Sendung selbst klasse finde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja Sendung mit der Maus ist für einen wissbegierigen 10-Jährigen wohl etwas zu einfach, was ich wirklich gut finde ist, wenn der Kleine Quarks und Co schaut, weil ich die Sendung selbst klasse finde.</p>
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	<item>
		<title>Von: sell0r</title>
		<link>http://patchwork-family-blog.de/braucht-infotainment-in-print-und-tv-eine-fsk-freigabe/comment-page-1/#comment-97</link>
		<dc:creator>sell0r</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 15:08:23 +0000</pubDate>
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		<description>Ja was da teilweise über den Bildschirm flackert und dann auch noch als Bildungsfernsehn verkauft wird ist schon ziemlich gruselig.

Da lob ich mir &quot;Die Sendung mit der Maus&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja was da teilweise über den Bildschirm flackert und dann auch noch als Bildungsfernsehn verkauft wird ist schon ziemlich gruselig.</p>
<p>Da lob ich mir &#8220;Die Sendung mit der Maus&#8221;.</p>
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