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	<title>Patchwork Family Blog &#187; Erfahrungen</title>
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	<description>Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?</description>
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		<title>Gemeinsame Unternehmungen mit der gesamten Familie</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 16:39:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um die Kids]]></category>
		<category><![CDATA[bindung]]></category>
		<category><![CDATA[kennenlernen]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Anfang war das gar nicht so einfach plötzlich Bestandteil einer Familie zu sein, da ich was soziale Verbindungen betrifft eher vorsichtig bin. Es braucht ein wenig, bis ich &#8220;warm werde&#8221; und offen bin. Nun ist es aber nunmal so, dass eine Patchwork Beziehung zum Scheitern verurteilt ist, wenn die Kinder nicht auch irgendwann hinter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Anfang war das gar nicht so einfach plötzlich Bestandteil einer Familie zu sein, da ich was soziale Verbindungen betrifft eher vorsichtig bin. Es braucht ein wenig, bis ich &#8220;warm werde&#8221; und offen bin. Nun ist es aber nunmal so, dass eine Patchwork Beziehung zum Scheitern verurteilt ist, wenn die Kinder nicht auch irgendwann hinter der Sache stehen, oder wenigstens mit der Situation kein Problem haben, denn eine Partnerschaft über das Wohl der Kinder zu stellen empfände ich als egoistisch und nicht richtig.</p>
<p>Da liegt es dann sinnbildlich gesprochen am neuen Partner auf die Kinder zuzugehen, ihnen vorsichtig die Hand zu reichen und sie zu begrüßen. Wichtig sind gemeinsame Unternehmungen mit dem Partner und den Kindern, damit habe zumindest ich positive Erfahrungen gemacht. Es ist dann nicht nur so, dass der Partner oder die Kinder davon profitieren, nein auch selbst wird so die Bindung stärker und es entwickelt sich schneller Vertrauen. Auch Selbstvertrauen.</p>
<p>Wir sind letzten Sommer mit den Kids öfter&#8217;s mal Minigolfen gewesen, oder ich habe Jeden mal auf dem Motorrad mitgenommen, haben zusammen gegrillt, oder auch mal alle in meiner Wohnung übernachtet. Das hat wirklich dabei geholfen enger zusammen zu wachsen und einander zu respektieren.</p>
<p>Aber Geduld gehört auch dazu und natürlich manchmal starke Nerven und ein gesundes Maß der Fähigkeit bestimmte Dinge zu ignorieren. Und darin bin ich glücklicherweise ganz gut. :-)</p>
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		<title>Eine Art von Erziehungsplan</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 16:58:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[absprachen]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich denke in einer Patchwork-Familie ist es wichtig, dass es für die Erziehung der Kinder eine Art Plan gibt, eine Übereinkunft, mit der beide Partner einverstanden sind. Da ich selbst keine Kinder mit in unsere Beziehung gebracht habe, ist es bei uns etwas einfacher und es hat sich so eingespielt, dass ich die Erziehung die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke in einer Patchwork-Familie ist es wichtig, dass es für die Erziehung der Kinder eine Art Plan gibt, eine Übereinkunft, mit der beide Partner einverstanden sind. Da ich selbst keine Kinder mit in unsere Beziehung gebracht habe, ist es bei uns etwas einfacher und es hat sich so eingespielt, dass ich die Erziehung die Steffi vorgibt behutsam unterstütze, was gut funktioniert und sicherlich auch den Kindern entgegenkommt.</p>
<p>Wenn ich mir aber nun vorstelle, dass einer der Partner eine andere Erziehungsstrategie verfolgt als der Andere, dann sind Probleme wohl vorprogrammiert. Nicht nur die Partner würden darüber in Streit geraten, auch für die Kinder wäre es nicht gut, wenn es keine klare Linie gibt, an der sie sich orientieren können.</p>
<p>Am Anfang unserer Beziehung habe ich mich sehr stark zurückgehalten, was in meinen Augen auch der richtige Weg war, denn inzwischen stellen sich ganz automatisch für mich kleine Erfolgserlebnisse ein, wenn eines der Kinder mich mal fragt, ob es etwas Süßes oder an den Computer darf. Das machen sie natürlich nur, wenn die Mutter nicht greifbar ist, aber sie machen es. Es hat zwar lange gedauert an diesen Punkt zu gelangen, aber die ausdauernde Zurückhaltung hat sich so gesehen gelohnt.</p>
<p>Steter Tropfen höhlt den Stein. Oder anders gesagt: Einfach da sein und zuhören.</p>
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		<title>Ein erstes Aufeinandertreffen &#8211; aus meiner Sicht</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 21:32:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[bedenken]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier ist er dann wohl&#8230; Mein erster und ich muss gestehen, von großer Unsicherheit geprägter Beitrag. Was sicherlich damit zusammen hängt, das ich so etwas vorher noch nie gemacht habe. Aber aller Anfang ist halt schwer. Oder? Nachdem mir tausend Gedanken durch den Kopf geschossen sind, mit welchem Thema ich mich als erstes befassen soll, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ist er dann wohl&#8230; Mein erster und ich muss gestehen, von großer Unsicherheit geprägter Beitrag. Was sicherlich damit zusammen hängt, das ich so etwas vorher noch nie gemacht habe. Aber aller Anfang ist halt schwer. Oder?</p>
<p>Nachdem mir tausend Gedanken durch den Kopf geschossen sind, mit welchem Thema ich mich als erstes befassen soll, schien es mir das beste, mich auch mal zu meiner Sichtweise unseres ersten Treffens zu äußern.</p>
<p><span id="more-35"></span>Zwischen unserem ersten Chat und dem ersten Treffen lagen ja schon ein paar Tage, die von Neugier und Unsicherheit geprägt waren. Es kamen Gedanken auf wie:  &#8220;Ist es ihm wirklich bewusst, das er sich mit einer Mutter von drei Kindern trifft?&#8221;, die ich jedoch schnell beiseite schob mit der Erklärung, es ist nur ein Treffen. Also völlig unverfänglich. Ich muss gestehen aufkeimende Hoffnungen, habe ich auch schnell versucht zu ersticken. Vielleicht, weil ich zu der Zeit selbst nicht glauben konnte, dass es sich ein (noch dazu jüngerer) Mann antut, etwas ernstes von einer dreifachen Mutter zu wollen. Also freute ich mich riesig darauf, mit einem wahnsinnig interessanten Menschen (wie es sich für mich im Chat herraus kristallisierte),  einfach einen tollen Abend auf der Kirmes zu verbringen. Es war ein sehr netter Abend und ich freute mich über sein Einverständnis in Kontakt zu bleiben. Da die Kirmes bei uns zu Pfingsten stattfindet und Dienstags immer mit einem Feuerwerk abschließt, beschloss ich ihn zu fragen ob er nicht Lust habe, sich an dem Abend noch einmal mit mir und (die Probe aufs Exempel) meinen beiden Großen zu treffen.</p>
<p>Das was zunächst so einfach schien, nach seiner Zusage, sollte sich bald als wahrer Gedanken Marathon entpuppen. Geimpft und zu gleichermaßen beseelt, von schlechten Erfahrungen; gesellschaftlichen Vorstellungen und ihren &#8220;Werten&#8221;; eigenen Hoffnungen und Unsicherheiten und  &#8220;last but not least&#8221; die Frage, wie werden die Kinder ihn finden, machte ich mich mit den Beiden auf den Weg. Also ich denke, wenn man die Kinder fragt, wie sie mich den Abend auf den Weg erlebt haben, so würden sie mich sicherlich ein wenig als ferngesteuert bezeichnen. Aber jetzt im Rückblick kann ich sagen, das es ein super Abend war und sich meine Gedanken und Sorgen nicht bewahrheitet haben. Die Kinder haben sehr positiv auf ihn reagiert und er hat durch seine Offenheit auch sehr schnell einen Draht zu ihnen gefunden.</p>
<p>Seit unserem dritten Treffen sind wir ein Paar, ich kann mein Glück bis heute noch nicht fassen. Nach wie vor mache ich mir Gedanken darüber, ihn mit der geballten Ladung an Familie zu überfordern oder gar zu verscheuchen. Denn im Gegensatz zu den &#8220;normalen&#8221; Problemen einer Beziehung bzw. in einer Familie, müssen wir sozusagen über den Tellerrand hinausschauen. Denn hier ist der Ex nicht einfach Ex, sondern auch Vater meiner Kinder. Das heißt eine absolute Abgrenzung zu meiner Vergangenheit, gibt es nicht. Der leibliche Vater ist immer allgegenwärtig. An dieser Stelle sei mir ein persönlicher Kommentar gewährt: &#8220;Marc, ich liebe Dich!&#8221;, und: &#8220;Danke, für deine Offenheit und Geduld!&#8221;</p>
<p>Ich würde jetzt gerne als Abschluss in diesem Bericht ein Fazit ziehen, aber ich denke das ist nicht &#8220;wirklich&#8221; möglich. Denn jedem der in solch eine Patchwork  Situation gerät wie wir, kann man nichts wirklich raten. Außer auf das zu hören, was das Herz einem zu Beginn verrät und offen zu sein und zu bleiben.</p>
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		<title>Ein erstes Aufeinandertreffen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 13:47:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bevor ich mit meiner Freundin zusammengekommen bin, haben wir uns zwei Mal auf der Kirmes getroffen. Am zweiten Abend hatte sie ihre zwei ältesten Kinder mit dabei, wobei sie mich vorher gefragt hatte, ob das okay für mich wäre. Ja das wäre es, aber ein wenig seltsam habe ich mich schon gefühlt, da diese Situation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor ich mit meiner Freundin zusammengekommen bin, haben wir uns zwei Mal auf der Kirmes getroffen. Am zweiten Abend hatte sie ihre zwei ältesten Kinder mit dabei, wobei sie mich vorher gefragt hatte, ob das okay für mich wäre. Ja das wäre es, aber ein wenig seltsam habe ich mich schon gefühlt, da diese Situation für mich neu war, hatte ich doch selbst noch keine Kinder und wenig Erfahrung im Umgang mit diesen. Natürlich ging mir so einiges durch den Kopf bevor wir uns trafen: Wie soll ich mich verhalten? Wie reagieren die Kinder? Was mache ich wenn&#8230;? Eigentlich ziemlich bescheuert, denn was sollen die Kinder schon großartig denken, wenn sich ihre Mutter mit Jemandem trifft. Es ist einfach so, dass man selbst einen anderen Blickwinkel auf die Situation hat und sich deswegen solche Fragen stellt. Die Kinder machen das aber nicht, sondern gehen auf die Situation viel unproblematischer zu.</p>
<p>Und im Endeffekt verlief es dann auch ganz normal. Wir sind über die Kirmes gegangen, haben uns unterhalten, ich habe ein paar Getränke und Pommes spendiert und es war okay. Es existierte zwar eine vorsichte Schüchternheit auf beiden Seiten, aber das war angenehm und auch ganz natürlich. Am Ende des Abends haben wir uns noch gemeinsam das Feuerwerk angesehen, danach bin ich nach Hause gefahren.</p>
<p>Als Lehre aus diesem Abend habe ich gezogen, dass es wichtig ist Neugierig auf die neue Situation zu sein. Auch Offenheit ist wichtig, Interesse zu zeigen und sich nicht verrückt zu machen.</p>
<p>Die meisten Menschen suchen doch nach einem Partner der passt, mit dem ein Auskommen auf Dauer möglich ist. Wäre es nicht schade diesen Menschen vielleicht nicht zu treffen, nur weil er oder sie fragt: &#8220;Hast du ein Problem damit, dass ich Kinder habe?&#8221;</p>
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