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	<title>Patchwork Family Blog &#187; Rund um die Kids</title>
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	<description>Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?</description>
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		<title>Wie Westerwelle und Teile der Medien vom Thema ablenken</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 08:54:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Westerwelles Äußerungen zu Menschen, die von der Arbeitslosengrundsicherung II leben müssen (Hartz 4), und vor allem das positive Echo einiger Medien (Zeit, Bild), würden in einem Internetforum als &#8220;übelstes Trollniveau&#8221; bezeichnet, denn bei der &#8220;Debatte&#8221; werden wissentlich Fakten verschwiegen, nur um eine schwache Gruppe unserer Gesellschaft als politisches Opferlamm zu missbrauchen. Einen wirklich sehr lesenswerten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Westerwelles Äußerungen zu Menschen, die von der Arbeitslosengrundsicherung II leben müssen (Hartz 4), und vor allem das positive Echo einiger Medien (Zeit, Bild), würden in einem Internetforum als &#8220;übelstes Trollniveau&#8221; bezeichnet, denn bei der &#8220;Debatte&#8221; werden wissentlich Fakten verschwiegen, nur um eine schwache Gruppe unserer Gesellschaft als politisches Opferlamm zu missbrauchen. Einen wirklich sehr lesenswerten Artikel dazu gibt es bei den <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=4551" target="_blank">NachDenkSeiten</a>.</p>
<p>Zur Debatte selbst möchte ich gar nicht viel sagen, da sie an Widerwärtigkeit und Unsachlichkeit nicht zu überbieten ist. Mir ist nur gestern etwas bewusst geworden, das ich für sehr wichtig halte: Der öffentliche Diskurs lenkt vom einem sehr wichtigen Thema ab.</p>
<p>Das Bundesverfassungsgericht hat die Politik am 09. Februar 2010 darauf hingewiesen, dass die Regelsätze für Kinder, die unter ALG II fallen verfassungswidrig sind. Im Klartext: <strong>ALG II Empfänger mit Kindern leben praktisch unter dem Existenzminimum</strong>. Darüber wird aber leider nicht mehr gesprochen, die Debatte dreht sich nur um die unsachlichen Äußerungen des Herrn Westerwelle, während die Bild Zeitung dies nutzt, um zusätzlich auch noch gegen Migranten zu hetzen.</p>
<p>Ich vermute dies geschieht aus reinem Selbstschutz, denn wenn man sich fragt, wer auf die äußerst bescheuerte Idee gekommen ist Kinder mit einem geringeren Regelsatz als einen Erwachsenen versorgen zu wollen, dann ist die Antwort folgende: Die Politik hat unsere Gesellschaft mit Hartz 4 &#8220;beglückt&#8221; und die Probleme, die nun bestehen selbst mit geschaffen. Realitätsfremd, kinderfeindlich, Klientelpolitisch.</p>
<p>Kinder brauchen oft neue Kleidung, Kinder sind häufiger krank, Kinder bekommen Zahnspangen und Einlagen für die Schuhe, Kinder brauchen Spielzeug, Kinder wachsen, manche Kinder bekommen irgendwann Brüste, Kinder müssen gesellschaftlich teilhaben dürfen, Kinder brauchen manchmal auch Nachhilfe, Kinder brauchen gute Winterkleidung, Kinder möchten auch mal die Nordsee sehen oder wenigstens ins Schwimmbad, Kinder brauchen Fahrräder, Schulbücher, Stifte und Hefte, Wasserfarben, Zeichenblöcke und Hausschuhe, irgendwann auch mal einen Computer. Kinder benötigen einfach mehr!</p>
<p>Eine der großen Probleme von ALG II Beziehern mit Kindern ist die Anrechnung des Kindergeldes an den Regelsatz. Das Kindergeld ist doch genau für die oben genannten Dinge gedacht und wird vom eh schon zu geringen Regelsatz der Bedarfsgemeinschaft auch noch abgezogen. Das ist doch absurd. Genauso absurd ist es, sich als Politiker zu wundern, warum Menschen von ihrer Arbeit nicht mehr leben können, wurde diese Arbeitsmarktsituation mit der Einführung von Hartz 4 doch bewusst herbeigeführt.</p>
<p>Ausgangspunkt der von Westerwelle polemisch angestoßenen Debatte war das Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Leider wird über den ursprünglichen Kern der ALG II Problematik nun nicht mehr diskutiert. Sich auf unterstem Trollniveau zu verständigen ist ja auch einfacher, lässt es die &#8220;Diskutierenden&#8221; doch vergessen, wie benachteiligt die Kinder von ALG II Betroffenen sind. Sie sind die Schwächsten in unserer Gesellschaft und sollten vom Staat mehr unterstützt werden. Es wäre schön, wenn sich die öffentliche Diskussion in diesem Zusammenhang auf wirklich wichtige Themen konzentrieren würde:</p>
<p><strong>Warum kommt das Kindergeld nicht bei den ALG II Kindern an?</strong></p>
<p><strong>Warum führen wir keine Mindestlöhne ein und sichern damit, dass Menschen mit Arbeit nicht mehr zusätzlich noch ALG II beantragen müssen?</strong></p>
<p><strong>Warum denken wir in Zeiten mit immer weiter steigender Produktivität und immer weniger Arbeitsplätzen nicht über ein bedingungsloses Grundeinkommen zur Grundsicherung nach?</strong></p>
<p><strong>Warum haben wir in unserem Bildungssystem so ungleiche Bildungschancen?</strong></p>
<p><strong>Warum sind über 20% der ALG II Bezieher Migranten und wie können wir sie integrieren?</strong></p>
<p>Das sind die Fragen, die es zu diskutieren gilt. Ein auf derart niedrigem Niveau geführter Dialog wie der von Herrn Westerwelle und seinen Kollegen führt jedenfalls zu keinem brauchbaren Ergebnis.</p>
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		<title>Zum ersten Mal enttäuscht von der Piratenpartei [Update]</title>
		<link>http://patchwork-family-blog.de/zum-ersten-mal-enttauscht-von-der-piratenpartei/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 00:53:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute Abend habe ich beim Piratenradio ein wenig zum Thema der geplanten Änderung der Jugendmedienschutz-Staatsvertrags gesprochen. Die Unterhaltung ging schließlich auch in die Richtung, wie wir das Thema Jugendschutz in unserer Familie angegangen haben. Als ich dann erzählte, dass der Jüngste (10 Jahre) via OpenDNS abgesichert wird, und die beiden Ältesten (14, 17 Jahre) vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Abend habe ich beim Piratenradio ein wenig zum Thema der geplanten Änderung der Jugendmedienschutz-Staatsvertrags gesprochen. Die Unterhaltung ging schließlich auch in die Richtung, wie wir das Thema Jugendschutz in unserer Familie angegangen haben. Als ich dann erzählte, dass der Jüngste (10 Jahre) via OpenDNS abgesichert wird, und die beiden Ältesten (14, 17 Jahre) vor dem &#8220;online gehen&#8221; fragen müssen, gab es auf Twitter und auch später im Piratenradio mir ziemlich unverständliche Proteste.</p>
<p>Ganz ehrlich: Ich kann einem 10-Jährigen keinen uneingeschränkten Zugriff auf das Internet gewähren ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben. Im Internet gibt es dafür zuviel Scheiße, die ein 10-Jähriger, selbst wenn ich es mit ihm reflektierend bespreche, nicht wirklich einordnen kann. Und das ein Jugendlicher nicht mehr als X Stunden vor dem Rechner verbringen sollte, um den Bezug zur Realität nicht zu verlieren, oder seine Pflichten zu vernachlässigen, das verstehe ich persönlich als selbstverständlich. Gerade, wenn wie bei unseren Dreien ein ADS vorliegt.</p>
<p>Ich vermute, dass die Personen, die diese Regeln unserer Erziehung kritisierten selbst keine Kinder haben und daher die Situation vermutlich nicht wirklich nachvollziehen können. Jedenfalls hat mich das Unverständnis und die Unreflektiertheit der Anschuldigungen schon getroffen. Steffi sagte dazu: &#8220;Ein Kleinkind schicke ich auch nicht zum spielen auf die Straße, ein Kleinkind weiß ja nicht was Verkehr bedeutet.&#8221;</p>
<p>Meine Kernaussage war und ist: Jugendmedienschutz fängt bei den Eltern an. Und das heißt nicht nur offen gegenüber den Themen Sexualität und allem was damit zusammenhängt sein, sondern auch, dass es Regeln und Grenzen gibt. Ich spiel immerhin seit Jahren World of Warcraft. Ich weiß wie gefährlich sowas sein kann.</p>
<p>Aber okay, lassen wir unsere Kids doch vor den Computern rumnerden und zu Kellerkindern verkommen. Hauptsache ich habe ihr Internet nicht zensiert.</p>
<p>#FAIL #PIRATEN-</p>
<p><strong>[Update]</strong></p>
<p>In der Aufgewühltheit der Ereignisse habe ich mich zu einer etwas reißerischen Überschrift hinreißen lassen. Ich relativiere das und reduziere es auf &#8220;enttäuscht über einige Meinungen von Anhängern der Piratenpartei&#8221;. Wobei wir über Twitter die Sachlage inzwischen auch bereits weitgehend ausdiskutiert haben. Trotzdem denke ich, dass wir als Piraten uns diesem Thema annehmen und darüber diskutieren sollten.</p>
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		<title>Linktipp: Eine Anleitung zu kindgerechtem Internet mit OpenDNS</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 17:39:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da der Jüngste nun auch über seinen PC auf das Internet zugreifen kann, ich das Internet für ihn aber soweit beschränken wollte, dass er seine Computer-Stunde gefahrlos im Netz verbringen kann, ohne das ihm jemand ständig über die Schulter schauen muss, ich aber trotzdem noch die Kontrolle behalte, habe ich für seinen Rechner einen alternativen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da der Jüngste nun auch über seinen PC auf das Internet zugreifen kann, ich das Internet für ihn aber soweit beschränken wollte, dass er seine Computer-Stunde gefahrlos im Netz verbringen kann, ohne das ihm jemand ständig über die Schulter schauen muss, ich aber trotzdem noch die Kontrolle behalte, habe ich für seinen Rechner einen alternativen DNS Server mit restriktiver Filterung und Protokollierung gewählt.</p>
<p>Wie das funktioniert, und wie sowas eingerichtet wird findet sich hier: <a href="http://thegeek.de/internet-kindersicherung-mit-opendns">Internet Kindersicherung mit OpenDNS</a></p>
<p>Ich habe den Artikel auf meine privatem Blog veröffentlicht, da ich ihn für dieses Blog als zu technisch betrachte. Trotzdem darf der Hinweis darauf hier natürlich nicht fehlen, die Motivation war schließlich eine patchworkige. :-)</p>
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		<title>Vernetzen eines Einfamilienhauses mit kindgerechtem Internet</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 16:57:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der kleinen Wohnung in der wir derzeit noch leben, ist W-LAN problematisch aber ausreichend. Um die Rechner von uns und die der Kinder im neuen Haus ins Internet zu bringen, habe ich nun eine gute Alternative gefunden: D-LAN, ein Netzwerk, das über die Stromkabel realisiert wird. Zudem soll auf das Internet nur über eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der kleinen Wohnung in der wir derzeit noch leben, ist W-LAN problematisch aber ausreichend. Um die Rechner von uns und die der Kinder im neuen Haus ins Internet zu bringen, habe ich nun eine gute Alternative gefunden: D-LAN, ein Netzwerk, das über die Stromkabel realisiert wird. Zudem soll auf das Internet nur über eine Kindersicherung zugegriffen werden können, aber erstmal zum Aufbau des Netzwerkes&#8230;</p>
<p><span id="more-96"></span>Die Verwendung von D-LAN Adaptern ist denkbar einfach: Der Adapter wird in eine Steckdose gesteckt und der PC via Netzwerkkabel verbunden. Neben dem DSL Router wird ebenfalls ein Adapter installiert und dieser dann mit dem Router verbunden. Nun kann der PC im Dachgeschoss mit dem Router im Keller über eine TCP/IP Netzwerkverbindung kommunizieren und somit auch auf das Internet zugreifen.</p>
<p>Nach dem Lesen diverser Testberichte habe ich mich für den D-LAN Adapter von Devolo entschieden &#8211; um genauer zu sein für den &#8220;dLAN 200 AVplus&#8221;. Dieser hat den Vorteil, das er auf der Rückseite selbst noch eine Steckdose hat, wo z.B. eine Dreifachsteckdose für den PC eingesteckt werden kann. Es wird also keine Steckdose durch die Nutzung des Adapters blockiert. Zudem hat dieses Produkt von Devolo in den Testberichten sehr gut abgeschnitten und geringe Latenzen wie eine hohe Datenübertragungsrate. Einziger Nachteil ist der Preis: Das dLAN 200 AVplus StarterKit enthält 2 Adapter und kostet &#8211; wenn es günstig über das Internet bezogen wird &#8211; etwa 130 Euro. Und wir brauchen 3 Stück davon, also insgesamt 6 Adapter, was dann mit 390 Euro doch recht kostenintensiv ist. Ein popeliger W-LAN USB Stick kostet immerhin maximal 15 Euro. Allerdings möchte ich mich als Online-Gamer mit den Problemen die entstehen, wenn das W-LAN über mehrere Etagen reichen muss nicht herumschlagen. Ich will eine stabile Verbindung zum Router.</p>
<p>Zur Problematik des &#8220;kindgerechten Internetzugangs&#8221; habe ich mir auch bereits einige Gedanken gemacht. Das Internet ist zweifelsohne eine tolle Sache, aber es kursiert auch unglaublich viel Scheiße im Netz, die für Kinder und Jugendliche nun wirklich nicht geeignet ist. Und manchmal gelangt man beim Surfen eben auch auf solche Seiten, ohne diese bewusst aufgerufen zu haben. Aber anstatt das Internet nun komplett zu verbieten, gibt es auch andere Arten dieses Problem in den Griff zu bekommen.</p>
<p>Die einfachste Möglichkeit ist die direkte Kontrolle, was aber leider manchmal schwierig ist, wenn gerade etwas zu tun ist, z.B. im Haushalt, oder Dinge wie Einkaufen, etc pp. Es ist nicht möglich die ganze Zeit selbst zu überwachen, was die Kinder für Seiten ansurfen, wenn sie ihre &#8220;eine Stunde online Zeit&#8221; nutzen.</p>
<p>Dann gäbe es noch die Variante auf den PCs Schutzprogramme zu installieren, was aber nicht besonders gut funktioniert, leicht ausgehebelt werden kann (einfach Linux booten&#8230;) und zudem hohen Wartungsaufwand mit sich bringt. Ich werde sicherlich nicht einmal die Woche die Software von 4 PCs aktualisieren.</p>
<p>Eine gute Möglichkeit hingegen ist der Einsatz eines Routers, der die Möglichkeit bietet den Webzugriff anhand von bestimmten Schlüsselwörtern zu begrenzen. Einer dieser Router ist als Beispiel der <a title="WRT54G Wireless Router von Linksys" href="http://de.wikipedia.org/wiki/WRT54G">WRT54GL</a> von Linksys, der den weiteren Vorteil mitbringt, dass die Firmware ein quelloffenens Linux ist, dass sehr leicht durch ein anderes quelloffenes &#8220;Betriebssystem&#8221; auf Linux Basis ersetzen werden kann. Der Router wird damit zum kleinen Linuxserver und ist so sehr genau konfigurierbar. Der Einsatz eines Proxy-Servers, z.B. Squid, bei dem genau definieren lässt, welche Seiten von welchem Rechner nicht angesurft werden dürfen wäre hier kein Problem.</p>
<p>Die letzte Variante die ich sehe, ist der Einsatz eines <a title="Domain Name System, kurz DNS" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Domain_Name_System">DNS Server</a> (DNS = Domain Name System, löst URL&#8217;s in Ziel IP Adressen auf), der die bedenklichen Seiten ins Nirvana leitet. Ein solcher und zudem noch kostenloser Service ist <a title="OpenDNS" href="http://www.opendns.com/">OpenDNS</a>. Der DNS Server wird im Internetrouter hinterlegt, die Nutzung von anderen DNS Servern verboten und dann im <a title="Parental Crontol über DNS Server mit OpenDNS" href="http://www.opendns.com/solutions/homenetwork/parental/">OpenDNS Account</a> eingestellt, welche Inhalte nicht verfügbar sein sollen. Damit der DNS Server allerdings nicht einfach durch einen gewitzen und des googelns mächtigen Jugendlichen umgangen werden kann, wird ein leistungsfähiger Router benötigt, weswegen ich mich dazu entschlossen habe die beiden letzten genannten Möglichkeiten zu kombinieren. Der <a title="WRT54GL Wireless Router" href="http://www.amazon.de/Linksys-WRT54GL-Wireless-G-Broadband-Router/dp/B000EHIA06">WRT54GL</a> kostet bei Amazon 54 Euro und hat allgemein sehr gute Kritiken bekommen.</p>
<p>Ich würde dann auf dem Router die offene Firmware <a title="DD WRT Router Linux Firmware" href="http://www.dd-wrt.com">DD-WRT</a> als Betriebssystem installieren, allgemeine Schlüsselwortfilter vergeben und zusätzlich den Nameserver von OpenDNS einsetzen. Dies sollte eine gute Lösung sein, um das Internet so gut zu filtern, dass wir nicht ständig aufpassen müssen. Zwar dürfen alle Drei täglich nur maximal eine Stunde online sein, aber wann sie diese Stunde nehmen ist ihnen überlassen. Wir haben also gar nicht immer Zeit dabeizusitzen, außer beim Jüngsten.</p>
<p>Ich hoffe dieser Beitrag war jetzt nicht zu technisch, aber das Thema dürfte sicherlich auch für andere Erziehende interessant sein. Deswegen werde ich auch weiter darüber berichten, wenn wir das Netzwerk im neuen Haus eingerichtet haben, wenn es keinen stört.</p>
<p>Falls jetzt ein Datenschützer denken mag, dass ich für die Zensur des Internets bin, ein klares NEIN. Ich bin absolut gegen Zensur im Internet, weil ich der Meinung bin, dass seine gesunde Gesellschaft mit solchen Dingen klarkommt, aber ich bin auch Erwachsen und weiß die Dinge einzuschätzen und zu beurteilen. Und ich kann auch viel klarer entscheiden, was ich garantiert nicht ansurfen werde.</p>
<p>Kinder und Jugendliche sind Schutzbedürftige, das sollte nicht vergessen werden. Und hier bin ich absolut dafür, das Internet zu filtern. Oder setzt sich sich einer der Bedenkenträger etwa zusammen mit seinem Sohn ins Wohnzimmer und zieht sich einen Hardcore Streifen rein? Wohl kaum. Und eben dieser Hardcore Streifen ist im Internet leider nur ein Eingabefeld weit weg.</p>
<p>Ich muss das leider so hart klar stellen, weil ich in einem Internet-Forum, wo es genau um das Thema &#8220;Einrichten von Content-Filtern für die eigenen Kinder&#8221; ging, einen Beitrag lesen musste, in dem sich einer dieser weltfremden Menschen darüber ereiferte, dass Kinder auch ein Recht auf den freien Zugang zu Informationen hätten.</p>
<p>Und ich dachte <a title="Komische Art seine Kinder zu erziehen..." href="http://de.wikipedia.org/wiki/Laissez-faire">Laissez-faire</a> wäre endlich und schon lange aus der Mode&#8230;</p>
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		<title>Gemeinsame Unternehmungen mit der gesamten Familie</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 16:39:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Anfang war das gar nicht so einfach plötzlich Bestandteil einer Familie zu sein, da ich was soziale Verbindungen betrifft eher vorsichtig bin. Es braucht ein wenig, bis ich &#8220;warm werde&#8221; und offen bin. Nun ist es aber nunmal so, dass eine Patchwork Beziehung zum Scheitern verurteilt ist, wenn die Kinder nicht auch irgendwann hinter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Anfang war das gar nicht so einfach plötzlich Bestandteil einer Familie zu sein, da ich was soziale Verbindungen betrifft eher vorsichtig bin. Es braucht ein wenig, bis ich &#8220;warm werde&#8221; und offen bin. Nun ist es aber nunmal so, dass eine Patchwork Beziehung zum Scheitern verurteilt ist, wenn die Kinder nicht auch irgendwann hinter der Sache stehen, oder wenigstens mit der Situation kein Problem haben, denn eine Partnerschaft über das Wohl der Kinder zu stellen empfände ich als egoistisch und nicht richtig.</p>
<p>Da liegt es dann sinnbildlich gesprochen am neuen Partner auf die Kinder zuzugehen, ihnen vorsichtig die Hand zu reichen und sie zu begrüßen. Wichtig sind gemeinsame Unternehmungen mit dem Partner und den Kindern, damit habe zumindest ich positive Erfahrungen gemacht. Es ist dann nicht nur so, dass der Partner oder die Kinder davon profitieren, nein auch selbst wird so die Bindung stärker und es entwickelt sich schneller Vertrauen. Auch Selbstvertrauen.</p>
<p>Wir sind letzten Sommer mit den Kids öfter&#8217;s mal Minigolfen gewesen, oder ich habe Jeden mal auf dem Motorrad mitgenommen, haben zusammen gegrillt, oder auch mal alle in meiner Wohnung übernachtet. Das hat wirklich dabei geholfen enger zusammen zu wachsen und einander zu respektieren.</p>
<p>Aber Geduld gehört auch dazu und natürlich manchmal starke Nerven und ein gesundes Maß der Fähigkeit bestimmte Dinge zu ignorieren. Und darin bin ich glücklicherweise ganz gut. :-)</p>
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