Neuigkeiten in Sachen Abwrackprämie

Mittwoch, 1 April 2009, 14:14 | Kategorie: Politisches | Von: Marc
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Nach langem Überlegen haben wir vielleicht einen guten Weg gefunden das Problem mit der Abwrackprämie, die bei Hartz 4 Empfängern ja leider als Einkommen angerechnet wird  zu regeln. Wir versuchen nun den Kaufpreis des Dacia Sandero über die Hausbank aufzunehmen und uns die Möglichkeit offenzuhalten den Kredit um 2.500 € aufzustocken, falls die Arge die Leistung kürzt.

Nach Rücksprache mit einer Freundin, die als Arbeitsvermittlerin tätig ist hat sich übrigens bestätigt, dass die Arge die Leistung voll kürzen kann, auch wenn das Geld nicht an den Leistungsempfänger, sondern an das Autohaus gegangen ist – was nebenbei erwähnt ganz schön unverständlich ist, schließlich ist das Geld ja nicht verfügbar.

Wenn also die Arge daher kommt und Leistungen kürzt, müssen wir den Kredit bei der Bank aufstocken, um den Lebensunterhalt zu sichern. Im Falle der Kürzung legt Steffi dann natürlich Widerspruch ein und strengt eine Klage an, denn vor einem Gericht wird diese Praxis nicht standhalten. Wenn die Klage durch ist, muss die Arge die Kürzungen zurückzahlen, diese können dann für die Tilgung des aufgestockten Kredits verwendet werden. So zumindest der Plan – wir hoffen, dass die Hausbank mitspielt, wenn wir die Situation genau erklären.

Sollte die Arge hingegen keine Kürzung veranlassen, dann ist alles gut – so richtig glaube ich zwar nicht daran, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Trotzallem ist das unnötiger Hirnfick seitens unserer Bürokratie. Die Abwrackprämie ist und bleibt eine zweckgebundene Einnahme und ist nicht abzugsfähig. Aber warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

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