Eine Art von Erziehungsplan

Mittwoch, 18 März 2009 | Kategorie: Erfahrungen, Erziehung | Von: Marc
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Ich denke in einer Patchwork-Familie ist es wichtig, dass es für die Erziehung der Kinder eine Art Plan gibt, eine Übereinkunft, mit der beide Partner einverstanden sind. Da ich selbst keine Kinder mit in unsere Beziehung gebracht habe, ist es bei uns etwas einfacher und es hat sich so eingespielt, dass ich die Erziehung die Steffi vorgibt behutsam unterstütze, was gut funktioniert und sicherlich auch den Kindern entgegenkommt.

Wenn ich mir aber nun vorstelle, dass einer der Partner eine andere Erziehungsstrategie verfolgt als der Andere, dann sind Probleme wohl vorprogrammiert. Nicht nur die Partner würden darüber in Streit geraten, auch für die Kinder wäre es nicht gut, wenn es keine klare Linie gibt, an der sie sich orientieren können.

Am Anfang unserer Beziehung habe ich mich sehr stark zurückgehalten, was in meinen Augen auch der richtige Weg war, denn inzwischen stellen sich ganz automatisch für mich kleine Erfolgserlebnisse ein, wenn eines der Kinder mich mal fragt, ob es etwas Süßes oder an den Computer darf. Das machen sie natürlich nur, wenn die Mutter nicht greifbar ist, aber sie machen es. Es hat zwar lange gedauert an diesen Punkt zu gelangen, aber die ausdauernde Zurückhaltung hat sich so gesehen gelohnt.

Steter Tropfen höhlt den Stein. Oder anders gesagt: Einfach da sein und zuhören.

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Ein erstes Aufeinandertreffen – aus meiner Sicht

Dienstag, 17 März 2009 | Kategorie: Erfahrungen | Von: Steffi
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Hier ist er dann wohl… Mein erster und ich muss gestehen, von großer Unsicherheit geprägter Beitrag. Was sicherlich damit zusammen hängt, das ich so etwas vorher noch nie gemacht habe. Aber aller Anfang ist halt schwer. Oder?

Nachdem mir tausend Gedanken durch den Kopf geschossen sind, mit welchem Thema ich mich als erstes befassen soll, schien es mir das beste, mich auch mal zu meiner Sichtweise unseres ersten Treffens zu äußern.

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Lesenswerter Artikel zum Thema Patchwork-Familien

Dienstag, 17 März 2009 | Kategorie: Tipps | Von: Marc
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Beim Stöbern habe ich einen – zwar recht allgemein gehaltenen – aber doch durchaus lesenswerten Artikel mit einigen Hinweisen und Tipps zu Patchwork-Familien gefunden.

Themen: Sorgerecht, Entscheidungshoheit, Unterhalt, Versicherung

Viel Spaß beim Lesen: Eltern.de

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Patchwork-Familien benachteiligt bei der Krankenversicherung

Dienstag, 17 März 2009 | Kategorie: Politisches | Von: Marc
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Es ist schon ziemlich bescheuert.

Nehmen wir mal an, meine Freundin und ich würden heiraten, ich müsste voll für die Familie aufkommen und das ALG II (Hartz 4) für meine Freundin und die Kinder würde wegfallen. Das ist übrigens sogar so, wenn wir zusammen ziehen und nicht verheiratet sind, nur in dem Fall wird – wie ich gelesen habe – nur das ALG II der Kinder nicht mehr gezahlt. Diese Regelung ist für uns zwar unbefriedigend, weil ich nicht so viel verdiene, aber durchaus nachvollziehbar.

Unverständlich hingegen ist, dass ich im Falle einer Heirat die Kinder nicht über mich mit versichern darf (Familienversicherung) , sofern ich die Kinder nicht adoptiere. Also zahlen wir in diesem Fall für die Versicherung mehr als die “Kernfamilie”.

Das finde ich nicht fair.

Und “Kernfamilie” ist übrigens ein echt dämliches Wort.

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Ein erstes Aufeinandertreffen

Dienstag, 17 März 2009 | Kategorie: Erfahrungen | Von: Marc
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Bevor ich mit meiner Freundin zusammengekommen bin, haben wir uns zwei Mal auf der Kirmes getroffen. Am zweiten Abend hatte sie ihre zwei ältesten Kinder mit dabei, wobei sie mich vorher gefragt hatte, ob das okay für mich wäre. Ja das wäre es, aber ein wenig seltsam habe ich mich schon gefühlt, da diese Situation für mich neu war, hatte ich doch selbst noch keine Kinder und wenig Erfahrung im Umgang mit diesen. Natürlich ging mir so einiges durch den Kopf bevor wir uns trafen: Wie soll ich mich verhalten? Wie reagieren die Kinder? Was mache ich wenn…? Eigentlich ziemlich bescheuert, denn was sollen die Kinder schon großartig denken, wenn sich ihre Mutter mit Jemandem trifft. Es ist einfach so, dass man selbst einen anderen Blickwinkel auf die Situation hat und sich deswegen solche Fragen stellt. Die Kinder machen das aber nicht, sondern gehen auf die Situation viel unproblematischer zu.

Und im Endeffekt verlief es dann auch ganz normal. Wir sind über die Kirmes gegangen, haben uns unterhalten, ich habe ein paar Getränke und Pommes spendiert und es war okay. Es existierte zwar eine vorsichte Schüchternheit auf beiden Seiten, aber das war angenehm und auch ganz natürlich. Am Ende des Abends haben wir uns noch gemeinsam das Feuerwerk angesehen, danach bin ich nach Hause gefahren.

Als Lehre aus diesem Abend habe ich gezogen, dass es wichtig ist Neugierig auf die neue Situation zu sein. Auch Offenheit ist wichtig, Interesse zu zeigen und sich nicht verrückt zu machen.

Die meisten Menschen suchen doch nach einem Partner der passt, mit dem ein Auskommen auf Dauer möglich ist. Wäre es nicht schade diesen Menschen vielleicht nicht zu treffen, nur weil er oder sie fragt: “Hast du ein Problem damit, dass ich Kinder habe?”

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