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	<title>Patchwork Family Blog &#187; kinder</title>
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	<description>Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?</description>
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		<title>Entwurf zur Neufassung des JMStV, oder: Willkommen im Intranet Deutschland</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 11:52:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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		<description><![CDATA[Derzeit wird von verschiedenen Stellen die Neufassung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags diskutiert. Leider sind die treibenden Kräfte (z.B. die KJM) hinter dem JMStV-Entwurf scheinbar nur wenig medienkompetent, denn der Entwurf umfasst &#8211; kurz gesagt &#8211; Zensurmaßnahmen weit jenseits des Zugangserschwerungsgesetzes von Frau von der Leyen. Der Entwurf zur Neufassung enthält folgendes: Sowohl Access-Provider (ISP), Hosting-Anbieter als auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Wordle: JMStV Wordle" href="http://www.wordle.net/show/wrdl/1670679/JMStV_Wordle" target="_blank"><img src="http://www.wordle.net/thumb/wrdl/1670679/JMStV_Wordle" alt="Wordle: JMStV Wordle" align="right" style="border:none"/></a></p>
<p>Derzeit wird von verschiedenen Stellen die Neufassung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags diskutiert. Leider sind die treibenden Kräfte (z.B. die KJM) hinter dem JMStV-Entwurf scheinbar nur wenig medienkompetent, denn der Entwurf umfasst &#8211; kurz gesagt &#8211; Zensurmaßnahmen weit jenseits des Zugangserschwerungsgesetzes von Frau von der Leyen.</p>
<p>Der Entwurf zur Neufassung enthält folgendes:</p>
<blockquote><ol>
<li>Sowohl Access-Provider (ISP), Hosting-Anbieter als auch Inhalte-Anbieter werden gleich behandelt und sind für die Inhalte ihrer Kunden verantwortlich.</li>
<li>Zugangs-Anbieter müssen alle ausländischen Seiten blocken, die sich nicht an die deutschen Jugendschutzbestimmungen halten. Das bedeutet den Aufbau einer Zensur-Infrastruktur, auf die man selbst in China neidisch werden würde.</li>
<li>Jeder Inhalte-Anbieter (Foren-Betreiber, Blogger, &#8230;) muss nachweisen, dass er Inhalte zeitnah entfernt, &#8220;die geeignet sind, die Entwicklung von jüngeren Personen zu beeinträchtigen&#8221;. Das ist eine Verpflichtung zur Selbstzensur.</li>
<li>Inhalte werden ähnlich wie Kinofilme und Spiele eingestuft in &#8220;ab 0 Jahre&#8221;, &#8220;ab 6 Jahre&#8221;, &#8220;ab 12 Jahre&#8221;, &#8220;ab 16 Jahre&#8221;, &#8220;ab 18 Jahre&#8221;.</li>
<li>Jeder Anbieter muss sicherstellen, dass Kindern und Jugendlichen nur Inhalte der entsprechenden Altersstufe zugänglich gemacht werden. Dazu kann er alternativ
<ol style="list-style-type: lower-latin;">
<li>ein Altersverifikationsverfahren, das von der KJM zugelassen wurde, verwenden,</li>
<li>die Inhalte nur zu bestimmten Uhrzeiten anbieten (z.B. zwischen 22 und 6 Uhr),</li>
<li>alle Inhalte mit entsprechenden Altersfreigaben kennzeichnen.</li>
</ol>
</li>
<li>Einschränkungen beim Zugang zu schwer jugendgefährdenden Inhalten bleiben davon unberührt (Porn, etc&#8230;).</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Jugendschutz ist wichtig, auch im Internet. Allerdings darf die Politik hier nicht den grundlegenden Fehler machen und das Internet mit dem Medium Rundfunk gleichsetzen. Das Internet hat als globales und weltumspannendes Netzwerk keine Sendezeit wie ein Fernseher oder ein Radio. Das Internet &#8220;sendet&#8221; rund um die Uhr in alle Teile der Welt. Um Jugendschutz nach dem Vorbild Fernsehen/Rundfunk zu erreichen, müssten wir das deutsche Internet vom Rest des Netzes entkoppeln und ein &#8220;Intranet Deutschland&#8221; einführen. China lässt grüßen. Und technisch gesehen sendet das Internet nicht einmal, sondern es stellt Inhalte auf Anfrage bereit. Die Prinzipien von Internet und Rundfunk sind demnach grundverschieden, doch scheinbar wird dies nicht erkannt, wie der Entwurf zur Neufassung der JMStV deutlich zeigt.</p>
<p>Die vielen Forenbetreiber und Blogger würden durch eine wie oben beschriebene Regelung zudem in eine massive Rechtsunsicherheit gedrängt, denn Privatpersonen ist es durch mangelnde Kenntnis nicht möglich zu beurteilen, wie die eigene Webseite eingestuft werden soll. Weiterhin sind Forenbetreiber und Blogger verpflichtet unpassende Inhalte zeitnah zu entfernen, was bedeutet, dass die Anbieter zur Zensur gezwungen werden, um rechtliche Probleme zu vermeiden. Und der Begriff &#8220;zeitnah&#8221; ist Auslegungssache, eine weitere Rechtsunsicherheit.</p>
<p>Die Access-Provider hingegen werden gezwungen ausländische Inhalte zu sperren, die nicht den deutschen Jugendschutzbestimmungen entsprechen. Hier taucht natürlich die Frage auf, welcher ausländische Inhalte-Anbieter überhaupt Interesse daran hat sich an die deutschen Regelungen zu halten. Ich vermute: Niemand. Die Folge wäre eine massive Zensur ausländischer Seiten. Nehmen wir als prominentes Beispiel doch Twitter: Hier gibt es sicherlich jede Menge Tweets, die nicht unbedingt für Kinder und Jugendliche geeignet sind. Da Twitter als US Unternehmen sich nicht an die deutschen Bestimmungen halten wird, müssten die ISP Twitter komplett sperren.</p>
<p>Auch die Hosting-Anbieter träfe es hart, denn diese sollen notfalls für die Inhalte ihrer Kunden gerade stehen. Wer ein großes Rechenzentrum mal von innen gesehen hat und weiß, wieviele Server Inhalte im Netz bereitstellen wird erkennen, dass dies für die Hosting-Provider nicht leistbar und ein großes Rechtsrisiko ist.</p>
<p>Einstufungen von Webseiten nach Kriterien, wie wir sie von Videospielen und Filmen kennen erscheinen ebenso wenig sinnvoll, wenn keine tatsächliche Altersverifikation verfügbar ist. Die Einführung von Sendezeiten kann ich hingegen nur als schlechten Scherz bezeichnen. Wer Sendezeiten für das Internet fordert, hat das Internet schlichtweg nicht verstanden.</p>
<p>Ich bin der Meinung, dass nicht nur das Internet von den &#8220;klugen Köpfen&#8221;, sondern auch das wichtigste beim Thema Jugendschutz nicht verstanden wird: Jugendschutz beginnt immer bei den Eltern und bei deren Medienkompetenz. Anstatt wie leider in letzter Zeit oft üblich ein Gesetz als Flickschusterei zu verwenden, sollte an der Basis gearbeitet werden. Kinder und Eltern benötigen die nötige Kompetenz, um mit fragwürdigen Inhalten des Netzes umzugehen, es ist eine Aufgabe der Bildungspolitik hierfür die richtigen Lösungen anzubieten.</p>
<p>Schulen sollten schon früh mit der Vorbereitung der jungen Menschen auf das vielfältige Medium Internet beginnen, was leider im Moment vernachlässigt wird, weil der überalterte Lehrkörper selbst wenig Kompetenzen im Netz besitzt. Sicherlich ist unsere Gesellschaft augenblicklich im Wandel und die Generation, die mit dem Internet vertraut ist rückt nach, aber es wird wenigstens noch ein Jahrzehnt dauern, bis die neue Generation in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist.</p>
<p>Eltern können auf einfach Weise ihre Kinder vor bedenklichen Inhalten im Internet schützen, sei es durch DNS oder Content Filterung, oder schlichtweg durch eine offene und gute Medienerziehung, sie müssen nur wissen wie. Informationsangebote und Schulungen wären ein besserer Weg als ein weiteres sinnloses Gesetz, das sich nicht an der Realität orientiert und unsere Entwicklung hin zur Informationsgesellschaft berücksichtigt und begreift.</p>
<p>Dies führt auch unweigerlich zu der Frage, ob der Jugendmedienschutz in Deutschland überhaupt sinnvoll geregelt ist. Immerhin ist es auch heute möglich, dass ein 14-Jähriger einen Film mit einer &#8220;ab 18&#8243; Freigabe sieht, wenn die Eltern den Fernsehkonsum nicht kontrollieren. Der Jugendmedienschutz ist in Deutschland bis auf den Computerspiele-, Zeitungsverkauf und die Videotheken weitgehend ein virtueller Schutz, denn letztendlich obliegt es nicht einer Behörde oder anderen Staatlichen Einrichtung den Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen zu beschränken, sondern den Eltern. Leider bietet der virtuelle Schutz aber auch den gefährlichen Anreiz sich als Elternteil geschützt zu fühlen, obwohl dies tatsächlich nicht der Fall ist.</p>
<p>Anstatt nun über den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag und seine Neufassung zu diskutieren, sollten wir vielleicht besser darüber diskutieren, wer das Zepter beim Jugendschutz letztendlich in der Hand hat, und wie wir hier Verbesserungen erreichen können.</p>
<p>Klar ist im Moment jedenfalls nur eine Sache: Die Neufassung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags ist für alle Beteiligten ein grandioses Werk von Bullshit und muss unbedingt verhindert werden, wenn wir weiterhin ein freies Netz wollen.</p>
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		<title>Zum ersten Mal enttäuscht von der Piratenpartei [Update]</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 00:53:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um die Kids]]></category>
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		<category><![CDATA[piratenpartei]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Abend habe ich beim Piratenradio ein wenig zum Thema der geplanten Änderung der Jugendmedienschutz-Staatsvertrags gesprochen. Die Unterhaltung ging schließlich auch in die Richtung, wie wir das Thema Jugendschutz in unserer Familie angegangen haben. Als ich dann erzählte, dass der Jüngste (10 Jahre) via OpenDNS abgesichert wird, und die beiden Ältesten (14, 17 Jahre) vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Abend habe ich beim Piratenradio ein wenig zum Thema der geplanten Änderung der Jugendmedienschutz-Staatsvertrags gesprochen. Die Unterhaltung ging schließlich auch in die Richtung, wie wir das Thema Jugendschutz in unserer Familie angegangen haben. Als ich dann erzählte, dass der Jüngste (10 Jahre) via OpenDNS abgesichert wird, und die beiden Ältesten (14, 17 Jahre) vor dem &#8220;online gehen&#8221; fragen müssen, gab es auf Twitter und auch später im Piratenradio mir ziemlich unverständliche Proteste.</p>
<p>Ganz ehrlich: Ich kann einem 10-Jährigen keinen uneingeschränkten Zugriff auf das Internet gewähren ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben. Im Internet gibt es dafür zuviel Scheiße, die ein 10-Jähriger, selbst wenn ich es mit ihm reflektierend bespreche, nicht wirklich einordnen kann. Und das ein Jugendlicher nicht mehr als X Stunden vor dem Rechner verbringen sollte, um den Bezug zur Realität nicht zu verlieren, oder seine Pflichten zu vernachlässigen, das verstehe ich persönlich als selbstverständlich. Gerade, wenn wie bei unseren Dreien ein ADS vorliegt.</p>
<p>Ich vermute, dass die Personen, die diese Regeln unserer Erziehung kritisierten selbst keine Kinder haben und daher die Situation vermutlich nicht wirklich nachvollziehen können. Jedenfalls hat mich das Unverständnis und die Unreflektiertheit der Anschuldigungen schon getroffen. Steffi sagte dazu: &#8220;Ein Kleinkind schicke ich auch nicht zum spielen auf die Straße, ein Kleinkind weiß ja nicht was Verkehr bedeutet.&#8221;</p>
<p>Meine Kernaussage war und ist: Jugendmedienschutz fängt bei den Eltern an. Und das heißt nicht nur offen gegenüber den Themen Sexualität und allem was damit zusammenhängt sein, sondern auch, dass es Regeln und Grenzen gibt. Ich spiel immerhin seit Jahren World of Warcraft. Ich weiß wie gefährlich sowas sein kann.</p>
<p>Aber okay, lassen wir unsere Kids doch vor den Computern rumnerden und zu Kellerkindern verkommen. Hauptsache ich habe ihr Internet nicht zensiert.</p>
<p>#FAIL #PIRATEN-</p>
<p><strong>[Update]</strong></p>
<p>In der Aufgewühltheit der Ereignisse habe ich mich zu einer etwas reißerischen Überschrift hinreißen lassen. Ich relativiere das und reduziere es auf &#8220;enttäuscht über einige Meinungen von Anhängern der Piratenpartei&#8221;. Wobei wir über Twitter die Sachlage inzwischen auch bereits weitgehend ausdiskutiert haben. Trotzdem denke ich, dass wir als Piraten uns diesem Thema annehmen und darüber diskutieren sollten.</p>
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		<title>Linktipp: Eine Anleitung zu kindgerechtem Internet mit OpenDNS</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 17:39:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da der Jüngste nun auch über seinen PC auf das Internet zugreifen kann, ich das Internet für ihn aber soweit beschränken wollte, dass er seine Computer-Stunde gefahrlos im Netz verbringen kann, ohne das ihm jemand ständig über die Schulter schauen muss, ich aber trotzdem noch die Kontrolle behalte, habe ich für seinen Rechner einen alternativen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da der Jüngste nun auch über seinen PC auf das Internet zugreifen kann, ich das Internet für ihn aber soweit beschränken wollte, dass er seine Computer-Stunde gefahrlos im Netz verbringen kann, ohne das ihm jemand ständig über die Schulter schauen muss, ich aber trotzdem noch die Kontrolle behalte, habe ich für seinen Rechner einen alternativen DNS Server mit restriktiver Filterung und Protokollierung gewählt.</p>
<p>Wie das funktioniert, und wie sowas eingerichtet wird findet sich hier: <a href="http://thegeek.de/internet-kindersicherung-mit-opendns">Internet Kindersicherung mit OpenDNS</a></p>
<p>Ich habe den Artikel auf meine privatem Blog veröffentlicht, da ich ihn für dieses Blog als zu technisch betrachte. Trotzdem darf der Hinweis darauf hier natürlich nicht fehlen, die Motivation war schließlich eine patchworkige. :-)</p>
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		<title>Die ARGE Iserlohn mal wieder, ALG II Bezieherin muss Zeugnisse vorlegen</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 13:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltägliches]]></category>
		<category><![CDATA[alg II]]></category>
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		<category><![CDATA[hartz 4]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern hat es zu diesem Thema auf Twitter sogar einen Retweet von der Piratenpartei gegeben, allerdings habe ich mich gewundert warum. Das die Kinder von ALG II Empfängern hier im Märkischen Kreis (zumindest in Iserlohn und Menden) regelmäßig die Zeugnisse vorlegen sollen ist doch ein alter Hut. Steffi hat mir bereits vor einiger Zeit davon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern hat es zu diesem Thema auf Twitter sogar einen Retweet von der Piratenpartei gegeben, allerdings habe ich mich gewundert warum. Das die Kinder von ALG II Empfängern hier im Märkischen Kreis (zumindest in Iserlohn und Menden) regelmäßig die Zeugnisse vorlegen sollen ist doch ein alter Hut. Steffi hat mir bereits vor einiger Zeit davon erzählt, sie konnte die Vorlage des Zeugnisses des Ältesten allerdings abwenden, weil sie den Sachbearbeiter eindringlich belabert hat. In meinen Augen geht die ARGE das auch nichts an, da gibt es bereits &#8220;gut&#8221; funktionierende Systeme, die Jugendliche bei Berufswahl und Weiterbildungsmöglichkeiten betreuen. Die beiden Großen haben erst vor zwei Wochen an solchen Maßnahmen teilgenommen und zumindest die Jüngere hat nun schon einen sehr konkreten Berufswunsch und sie weiß auch, das sie sich dafür in der Schule ranhalten muss.</p>
<p>Quelle dieser kleinen Empörungsflutwelle ist übrigens <a href="http://www.derwesten.de/waz/rhein-ruhr/Schuelerin-muss-ihr-Zeugnis-bei-der-Arge-vorlegen-id2246183.html">ein Artikel auf DerWesten</a>, wo sich natürlich in den Kommentaren wieder unqualifiziert das Maul von oberschlauen Menschen zerissen wird, die meinen die Situation der ALG II Empfänger nachvollziehen zu können, aber selbst in dieser Situation nie waren.</p>
<p>Steffi kriegt jede Menge Post von der ARGE und unter jedem dieser Schreiben findet sich ein Textbaustein ähnlich diesem:</p>
<blockquote><p>
<b>Hinweis</b></p>
<p>Die weitere Gewährung von Leistungen nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II) ist u.a. von der rechtzeitigen [hier bitte geforderten Gegenstand einsetzen].</p>
<p>Nach § 21 Absatz 2 Sozialgesetzbuch – Allgemeiner Teil – (SGB X) sind Sie verpflichtet, an der Aufklärung des Sachverhaltes mitzuwirken. Sie haben insbesondere die Ihnen bekannten Tatsachen und Beweismittel anzugeben. Kommen Sie dieser Verpflichtung nicht nach, kann der Antrag wegen Nichtaufklärbarkeit des Sachverhaltes versagt bzw. die laufenden Leistungen eingestellt werden.
</p></blockquote>
<p>Jedes Schreiben endet mit der Drohung die Leistungen zu kürzen oder einzustellen, wirklich Jedes und das erzeugt einfach unglaublichen Druck. So werden die ALG II Empfänger dazu gezwungen Dinge zu leisten, für welche die ARGEn nichtmal eine rechtliche Grundlage haben. Wenn die Arge sich überlegt abzufragen, wieviel Klopapier in der Woche verbraucht wird, dann können sie das und wer sich weigert, dem wird halt die Leistung gekürzt. Und das kann Niemand, der nicht vom ALG II leben muss nachvollziehen, deswegen sollten sich die neunmalklugen Schwafler einfach mal zurückhalten, bevor sie über Dinge urteilen, von denen sie soviel Ahnung haben wie ein Astrophysiker vom Getreideanbau.</p>
<p>Es geht hier nicht um Zeugnisse, ich verstehe die Aufregung diesbezüglich nicht, es geht doch <b>um die allgemeine Macht</b>, welche die ARGE gegenüber ihrem &#8220;Kunden&#8221; hat und diese Macht natürlich auch nutzt. Macht korrumpiert. Kapiert doch bitte endlich mal, das Hartz FEAR ein Leben in ständiger Existenzangst bedeutet. <b>Das ist das Problem!</b> Heute sind es Zeugnisse und morgen irgend ein anderer Schwachsinn, egal ob es eine rechtliche Grundlage gibt oder nicht. Wer nicht spurt, der wird gekürzt, komme was wolle, dann wird eben nicht mehr gefressen. Kinder? Ach, scheiß doch auf die Kinder, sind doch nur eine Last für die Gesellschaft, steht ja sogar in der Blöd-Zeitung, das diese Hartz 4ler keine Menschen sind. Und nur Menschen habe Menschenrechte. Also weg mit dem Abfall.</p>
<p>Sorry, dass ich das mal so extrem schreiben muss, aber dazu führen die aktuellen Gesetze: ALG II Empfänger werden immer weiter aus der Gesellschaft gedrängt und die Blöd-Zeitung basht noch fröhlich drauf, damit das auch in der breiten Masse der Gesellschaft ankommt. Das kotzt mich einfach endlos an. Hartz 4 verstößt gegen Grundrechte.</p>
<p>Ich bin übrigens für das bedingungslose Grundeinkommen. Die fortwährende Teilung unserer Gesellschaft muss endlich aufhören. Hartz FEAR muss weg!</p>
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		<title>Die Ubermamas und Ubersekretärinnen und der Kontrollwahn der Gesellschaft</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 14:58:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[eltern]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[schule]]></category>
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		<description><![CDATA[Früher war das doch so: Wenn ein Kind krank war, dann ist es einfach nicht in die Schule gegangen. Anrufen? Wie denn, in Zeiten, in denen noch nicht jeder Haushalt über ein Telefon verfügte. Bei erfolgter Gesundung wurde dem Kind eine Entschuldigung geschrieben, diese wurde im Sekretariat der Schule abgegeben und alles war gut. Heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Früher war das doch so: Wenn ein Kind krank war, dann ist es einfach nicht in die Schule gegangen. Anrufen? Wie denn, in Zeiten, in denen noch nicht jeder Haushalt über ein Telefon verfügte. Bei erfolgter Gesundung wurde dem Kind eine Entschuldigung geschrieben, diese wurde im Sekretariat der Schule abgegeben und alles war gut.</p>
<p>Heute hingegen fordern die Schulen ein, dass angerufen wird, sollte das Kind nicht zur Schule kommen können. Soweit so gut und kein Problem. Aber wenn ein Kind aufgrund von Grippewellen über ein paar Wochen des öfteren krank ist, dann darf man sich von den Ubersekretärinnen inzwischen schon ein genervtes und unterschwellig anklagendes &#8220;und warum diesmal?&#8221; anhören. &#8220;Hallo? Geht dich das vielleicht einen Scheißdreck an? Wenn mein Kind krank ist, dann ist es krank!&#8221;, möchte man dann gerne sagen. Dieser abfällige Ton vom Fräulein im Ubersekretariat muss echt nicht sein. Mit drei Kindern hat man doch gerade im Herbst genug um die Ohren, als das irgendwelche Menschen das Recht hätten die Eltern dafür zu verurteilen, dass ein Kind eine Grippe, Halsschermzen, oder Brech-Durchfall hat.</p>
<p>Und dann gibt&#8217;s da auch noch die Spezies Ubermama, das sind die Mütter, deren Kindern mit 3 Monaten schon laufen, bis 100 zählen und alleine auf&#8217;s Töpfchen gehen konnten. Das sind die Mütter, die immer von oben herab auf die Erziehungsmethoden anderer schauen, denn nur die eigenen meist sehr engen Methoden sind ja die richtigen. Das wichtigste für die Ubermama ist, dass ihr Kind den eigenen Vorstellungen entspricht, die Wünsche des Kindes werden geflissentlich ignoriert und das Kind in die Schubladendenkstrukturen von Ubermama gepresst. Was aus diesen Kindern mal wird? Entweder saucoole Rebellen, weil sie irgendwann kapieren, dass Ubermama falsch lag, als sie sagte, dass Jungs nicht mit Puppen und Mädchen nicht mit Spielzeugautos spielen, oder sie treten mit 16 der Jungen Union bei und werden genauso spießig wie ihre Eltern. Letzteres wird aber wohl häufiger der Fall sein, denn ich konnte schon einige Male beobachten, dass die Kinder der Ubermamas ganz gerne mal andere Kinder dissen und genau so von oben herab behandeln, wie die Eltern das bei manch anderem Erwachsenen machen. Gelernt ist eben gelernt.</p>
<p>Ich denke, wir leben inzwischen in einer Gesellschaft, die in weiten Teilen einem Kontrollzwang unterliegt. Manchmal machen diese Kontrollen durchaus Sinn, z.B. bei Lebensmitteln oder Spielsachen, aber viele Kontrollen sind künstlich und aufgesetzt, unnötig, werden nur scheinbar gebraucht. Grund könnte die ständige Erreibarkeit und stärkere Vernetzung durch neue Medien sein. Wenn das Kind krank ist und die Eltern die Schule nicht informieren, dann kommt hinterher die anklagende Frage: &#8220;Warum haben Sie denn nicht angerufen, haben Sie kein Händie?&#8221;.<br />
Und die Ubermuttis unterwerfen sich dem Kontollzwang, weil sie eingefahrene Strukturen als Wahrheiten wahrnehmen, denn man macht ja dies nicht, und jenes erst recht nicht. Das hat sie ja mal in einem Erziehungsratgeber aus den 70ern gelesen. Was dabei auf der Strecke bleibt? Die Kinder, der soziale Zusammenhalt, die Freiheit.</p>
<p>Auch der EU-Bürokratismus steuert seinen Teil dazu bei. Jetzt sollen deutsche Bäcker dazu gezwungen werden nur noch eine bestimmte Menge Salz im Brot verwenden zu dürfen.</p>
<p>Komisch, jetzt esse ich schon seit 32 Jahren Brot und ich lebe noch. Wie konnte das nur passieren? Überhaupt frage ich mich, wie aus mir etwas werden konnte, wo doch meine Mama nicht in der Schule angerufen hat, wenn ich krank war, und auch nichts dagegen hatte, dass ich mit meiner Schwester zusammen mit ihrem Puppenhaus gespielt habe. Und scheiße, ich war ein schwieriges Kind, aber holla. Aber vielleicht hat&#8217;s bei mir letztendlich gut hingenhauen, weil ich eben keine Ubermama und auch keinen Uberpapa habe. Und vielleicht, weil es damals noch keine Ubersekretärinnen gab.</p>
<p>Von den Spezies Uberarzthelferinnen, Ubererzieherinnen, Uberomas und Uberneuefreundinnen des Ex-Partners erzähle ich dann beim nächsten mal.</p>
<p>PS: Dieser Beitrag spiegelt nur teilweise meine eigenen Erfahrungen wieder und basiert auch auf Steffis Erzählungen.</p>
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		<title>Wahre Worte in der TAZ</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 10:13:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute bin ich über einen lesenswerten Artikel in der TAZ gestolpert, der sich mit der Situation der Kinder, die von ALG II (Hartz 4) leben müssen auseinandersetzt. Kern des Artikels ist die Aussage, dass die verminderten Regelsätze für Kinder und Jugendliche verfassungswidrig sind, weil sie sich nicht am tatsächlichen Bedarf orientieren, was auch &#8211; wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute bin ich über einen lesenswerten Artikel in der TAZ gestolpert, der sich mit der Situation der Kinder, die von ALG II (Hartz 4) leben müssen auseinandersetzt. Kern des Artikels ist die Aussage, dass die verminderten Regelsätze für Kinder und Jugendliche verfassungswidrig sind, weil sie sich nicht am tatsächlichen Bedarf orientieren, was auch &#8211; wie Jede/-r Betroffene weiß &#8211; der Realität entspricht.</p>
<p>Und wie reagierten CDU und FDP in den Koalitionsverhandlungen auf das Problem? In Zukunft soll der Steuerfreibetrag für Kinder erhöht und das Kindergeld angehoben werden. Wem nützt das? Den Besserverdienenden, auf keinen Fall den Menschen, die von Hartz 4 betroffen sind, für die ein Steuerfreibetrag so sinnvoll ist, wie ein Arschloch am Ellenbogen und bei denen das Kindergeld mit dem Regelsatz verrechnet wird.</p>
<p>Das die CDU nicht mehr für die Stärkung der Famlie in Deutschland steht, wird hier sehr deutlich. &#8220;Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen&#8221;, scheint die Devise. Gut, dass ich ein Einkommen habe, aber trotzdem kann ich nicht so viel fressen wie ich angesichts der Zustände kotzen muss.</p>
<p>Alles auf dem Rücken der Kinder&#8230; <a title="Debatte Kinderarmut in Deutschland - Ein Fall für Karlsruhe" href="http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/ein-fall-fuer-karlsruhe/">Hier geht&#8217;s zum Artikel in der TAZ</a>.</p>
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		<title>Vernetzen eines Einfamilienhauses mit kindgerechtem Internet</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 16:57:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um die Kids]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>

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		<description><![CDATA[In der kleinen Wohnung in der wir derzeit noch leben, ist W-LAN problematisch aber ausreichend. Um die Rechner von uns und die der Kinder im neuen Haus ins Internet zu bringen, habe ich nun eine gute Alternative gefunden: D-LAN, ein Netzwerk, das über die Stromkabel realisiert wird. Zudem soll auf das Internet nur über eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der kleinen Wohnung in der wir derzeit noch leben, ist W-LAN problematisch aber ausreichend. Um die Rechner von uns und die der Kinder im neuen Haus ins Internet zu bringen, habe ich nun eine gute Alternative gefunden: D-LAN, ein Netzwerk, das über die Stromkabel realisiert wird. Zudem soll auf das Internet nur über eine Kindersicherung zugegriffen werden können, aber erstmal zum Aufbau des Netzwerkes&#8230;</p>
<p><span id="more-96"></span>Die Verwendung von D-LAN Adaptern ist denkbar einfach: Der Adapter wird in eine Steckdose gesteckt und der PC via Netzwerkkabel verbunden. Neben dem DSL Router wird ebenfalls ein Adapter installiert und dieser dann mit dem Router verbunden. Nun kann der PC im Dachgeschoss mit dem Router im Keller über eine TCP/IP Netzwerkverbindung kommunizieren und somit auch auf das Internet zugreifen.</p>
<p>Nach dem Lesen diverser Testberichte habe ich mich für den D-LAN Adapter von Devolo entschieden &#8211; um genauer zu sein für den &#8220;dLAN 200 AVplus&#8221;. Dieser hat den Vorteil, das er auf der Rückseite selbst noch eine Steckdose hat, wo z.B. eine Dreifachsteckdose für den PC eingesteckt werden kann. Es wird also keine Steckdose durch die Nutzung des Adapters blockiert. Zudem hat dieses Produkt von Devolo in den Testberichten sehr gut abgeschnitten und geringe Latenzen wie eine hohe Datenübertragungsrate. Einziger Nachteil ist der Preis: Das dLAN 200 AVplus StarterKit enthält 2 Adapter und kostet &#8211; wenn es günstig über das Internet bezogen wird &#8211; etwa 130 Euro. Und wir brauchen 3 Stück davon, also insgesamt 6 Adapter, was dann mit 390 Euro doch recht kostenintensiv ist. Ein popeliger W-LAN USB Stick kostet immerhin maximal 15 Euro. Allerdings möchte ich mich als Online-Gamer mit den Problemen die entstehen, wenn das W-LAN über mehrere Etagen reichen muss nicht herumschlagen. Ich will eine stabile Verbindung zum Router.</p>
<p>Zur Problematik des &#8220;kindgerechten Internetzugangs&#8221; habe ich mir auch bereits einige Gedanken gemacht. Das Internet ist zweifelsohne eine tolle Sache, aber es kursiert auch unglaublich viel Scheiße im Netz, die für Kinder und Jugendliche nun wirklich nicht geeignet ist. Und manchmal gelangt man beim Surfen eben auch auf solche Seiten, ohne diese bewusst aufgerufen zu haben. Aber anstatt das Internet nun komplett zu verbieten, gibt es auch andere Arten dieses Problem in den Griff zu bekommen.</p>
<p>Die einfachste Möglichkeit ist die direkte Kontrolle, was aber leider manchmal schwierig ist, wenn gerade etwas zu tun ist, z.B. im Haushalt, oder Dinge wie Einkaufen, etc pp. Es ist nicht möglich die ganze Zeit selbst zu überwachen, was die Kinder für Seiten ansurfen, wenn sie ihre &#8220;eine Stunde online Zeit&#8221; nutzen.</p>
<p>Dann gäbe es noch die Variante auf den PCs Schutzprogramme zu installieren, was aber nicht besonders gut funktioniert, leicht ausgehebelt werden kann (einfach Linux booten&#8230;) und zudem hohen Wartungsaufwand mit sich bringt. Ich werde sicherlich nicht einmal die Woche die Software von 4 PCs aktualisieren.</p>
<p>Eine gute Möglichkeit hingegen ist der Einsatz eines Routers, der die Möglichkeit bietet den Webzugriff anhand von bestimmten Schlüsselwörtern zu begrenzen. Einer dieser Router ist als Beispiel der <a title="WRT54G Wireless Router von Linksys" href="http://de.wikipedia.org/wiki/WRT54G">WRT54GL</a> von Linksys, der den weiteren Vorteil mitbringt, dass die Firmware ein quelloffenens Linux ist, dass sehr leicht durch ein anderes quelloffenes &#8220;Betriebssystem&#8221; auf Linux Basis ersetzen werden kann. Der Router wird damit zum kleinen Linuxserver und ist so sehr genau konfigurierbar. Der Einsatz eines Proxy-Servers, z.B. Squid, bei dem genau definieren lässt, welche Seiten von welchem Rechner nicht angesurft werden dürfen wäre hier kein Problem.</p>
<p>Die letzte Variante die ich sehe, ist der Einsatz eines <a title="Domain Name System, kurz DNS" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Domain_Name_System">DNS Server</a> (DNS = Domain Name System, löst URL&#8217;s in Ziel IP Adressen auf), der die bedenklichen Seiten ins Nirvana leitet. Ein solcher und zudem noch kostenloser Service ist <a title="OpenDNS" href="http://www.opendns.com/">OpenDNS</a>. Der DNS Server wird im Internetrouter hinterlegt, die Nutzung von anderen DNS Servern verboten und dann im <a title="Parental Crontol über DNS Server mit OpenDNS" href="http://www.opendns.com/solutions/homenetwork/parental/">OpenDNS Account</a> eingestellt, welche Inhalte nicht verfügbar sein sollen. Damit der DNS Server allerdings nicht einfach durch einen gewitzen und des googelns mächtigen Jugendlichen umgangen werden kann, wird ein leistungsfähiger Router benötigt, weswegen ich mich dazu entschlossen habe die beiden letzten genannten Möglichkeiten zu kombinieren. Der <a title="WRT54GL Wireless Router" href="http://www.amazon.de/Linksys-WRT54GL-Wireless-G-Broadband-Router/dp/B000EHIA06">WRT54GL</a> kostet bei Amazon 54 Euro und hat allgemein sehr gute Kritiken bekommen.</p>
<p>Ich würde dann auf dem Router die offene Firmware <a title="DD WRT Router Linux Firmware" href="http://www.dd-wrt.com">DD-WRT</a> als Betriebssystem installieren, allgemeine Schlüsselwortfilter vergeben und zusätzlich den Nameserver von OpenDNS einsetzen. Dies sollte eine gute Lösung sein, um das Internet so gut zu filtern, dass wir nicht ständig aufpassen müssen. Zwar dürfen alle Drei täglich nur maximal eine Stunde online sein, aber wann sie diese Stunde nehmen ist ihnen überlassen. Wir haben also gar nicht immer Zeit dabeizusitzen, außer beim Jüngsten.</p>
<p>Ich hoffe dieser Beitrag war jetzt nicht zu technisch, aber das Thema dürfte sicherlich auch für andere Erziehende interessant sein. Deswegen werde ich auch weiter darüber berichten, wenn wir das Netzwerk im neuen Haus eingerichtet haben, wenn es keinen stört.</p>
<p>Falls jetzt ein Datenschützer denken mag, dass ich für die Zensur des Internets bin, ein klares NEIN. Ich bin absolut gegen Zensur im Internet, weil ich der Meinung bin, dass seine gesunde Gesellschaft mit solchen Dingen klarkommt, aber ich bin auch Erwachsen und weiß die Dinge einzuschätzen und zu beurteilen. Und ich kann auch viel klarer entscheiden, was ich garantiert nicht ansurfen werde.</p>
<p>Kinder und Jugendliche sind Schutzbedürftige, das sollte nicht vergessen werden. Und hier bin ich absolut dafür, das Internet zu filtern. Oder setzt sich sich einer der Bedenkenträger etwa zusammen mit seinem Sohn ins Wohnzimmer und zieht sich einen Hardcore Streifen rein? Wohl kaum. Und eben dieser Hardcore Streifen ist im Internet leider nur ein Eingabefeld weit weg.</p>
<p>Ich muss das leider so hart klar stellen, weil ich in einem Internet-Forum, wo es genau um das Thema &#8220;Einrichten von Content-Filtern für die eigenen Kinder&#8221; ging, einen Beitrag lesen musste, in dem sich einer dieser weltfremden Menschen darüber ereiferte, dass Kinder auch ein Recht auf den freien Zugang zu Informationen hätten.</p>
<p>Und ich dachte <a title="Komische Art seine Kinder zu erziehen..." href="http://de.wikipedia.org/wiki/Laissez-faire">Laissez-faire</a> wäre endlich und schon lange aus der Mode&#8230;</p>
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		<title>Familie = Zwei Erwachsene, zwei Kinder</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 12:16:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltägliches]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[kinderunfreundlich]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern waren wir im Sealife in Oberhausen. Da Steffis Auto ja nun definitiv das Zeitliche gesegnet hat, fuhren wir mit dem Auto meines Bruders, das er uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte. Der Besuch im Sealife war dann wirklich nett, dauerte aber nur knapp über eine Stunde, dann hatten wir alles gesehen, was es zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern waren wir im Sealife in Oberhausen. Da Steffis Auto ja nun definitiv das Zeitliche gesegnet hat, fuhren wir mit dem Auto meines Bruders, das er uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte. Der Besuch im Sealife war dann wirklich nett, dauerte aber nur knapp über eine Stunde, dann hatten wir alles gesehen, was es zu sehen gab. Also was nun?</p>
<p>Neben dem Centro in Oberhausen fanden wir dann noch eine Kirmes, oder einen kleinen Vergnügungspark, irgendwie sowas, jedenfalls mit festen Eintrittspreisen.</p>
<p>Die Preistafel fand ich dann doch etwas peinlich: &#8220;Familienticket (2 Erwachsene, 2 Kinder) &#8211; 39,80 €&#8221;</p>
<p>Verdammt, Steffi hat ein Kind zuviel. Wie schändlich!</p>
<p>Ich fand es jedenfalls einfach nur <span style="text-decoration: line-through;">scheiße</span> albern&#8230; vielleicht sollten die Betreiber lieber auf die Preistafel &#8220;Durchschnittsfamilienticket&#8221; schreiben &#8211; 1,4 Kinder pro Familie.</p>
<p>Bleibt nur zur hoffen, dass der Durchschnittswert der Kinder pro Familie nicht noch weiter fällt. Sonst wird irgendwann nicht mehr &#8220;großzügig&#8221; nach oben gerundet, sondern das Ganze mathematisch korrekt nach unten korrigiert: &#8220;Familienticket (2 Erwachsene, 1 Kind)&#8221;.</p>
<p>Total daneben, zumal wir dann nicht mehr in den Vergnügungspark gehen konnten, weil das Geld nicht mehr gereicht hat.</p>
<p>Familienunfreundliche Unterhaltung für Familien.</p>
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		<title>Gemeinsame Unternehmungen mit der gesamten Familie</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 16:39:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um die Kids]]></category>
		<category><![CDATA[bindung]]></category>
		<category><![CDATA[kennenlernen]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Anfang war das gar nicht so einfach plötzlich Bestandteil einer Familie zu sein, da ich was soziale Verbindungen betrifft eher vorsichtig bin. Es braucht ein wenig, bis ich &#8220;warm werde&#8221; und offen bin. Nun ist es aber nunmal so, dass eine Patchwork Beziehung zum Scheitern verurteilt ist, wenn die Kinder nicht auch irgendwann hinter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Anfang war das gar nicht so einfach plötzlich Bestandteil einer Familie zu sein, da ich was soziale Verbindungen betrifft eher vorsichtig bin. Es braucht ein wenig, bis ich &#8220;warm werde&#8221; und offen bin. Nun ist es aber nunmal so, dass eine Patchwork Beziehung zum Scheitern verurteilt ist, wenn die Kinder nicht auch irgendwann hinter der Sache stehen, oder wenigstens mit der Situation kein Problem haben, denn eine Partnerschaft über das Wohl der Kinder zu stellen empfände ich als egoistisch und nicht richtig.</p>
<p>Da liegt es dann sinnbildlich gesprochen am neuen Partner auf die Kinder zuzugehen, ihnen vorsichtig die Hand zu reichen und sie zu begrüßen. Wichtig sind gemeinsame Unternehmungen mit dem Partner und den Kindern, damit habe zumindest ich positive Erfahrungen gemacht. Es ist dann nicht nur so, dass der Partner oder die Kinder davon profitieren, nein auch selbst wird so die Bindung stärker und es entwickelt sich schneller Vertrauen. Auch Selbstvertrauen.</p>
<p>Wir sind letzten Sommer mit den Kids öfter&#8217;s mal Minigolfen gewesen, oder ich habe Jeden mal auf dem Motorrad mitgenommen, haben zusammen gegrillt, oder auch mal alle in meiner Wohnung übernachtet. Das hat wirklich dabei geholfen enger zusammen zu wachsen und einander zu respektieren.</p>
<p>Aber Geduld gehört auch dazu und natürlich manchmal starke Nerven und ein gesundes Maß der Fähigkeit bestimmte Dinge zu ignorieren. Und darin bin ich glücklicherweise ganz gut. :-)</p>
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		<title>Eine Art von Erziehungsplan</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 16:58:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[absprachen]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich denke in einer Patchwork-Familie ist es wichtig, dass es für die Erziehung der Kinder eine Art Plan gibt, eine Übereinkunft, mit der beide Partner einverstanden sind. Da ich selbst keine Kinder mit in unsere Beziehung gebracht habe, ist es bei uns etwas einfacher und es hat sich so eingespielt, dass ich die Erziehung die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke in einer Patchwork-Familie ist es wichtig, dass es für die Erziehung der Kinder eine Art Plan gibt, eine Übereinkunft, mit der beide Partner einverstanden sind. Da ich selbst keine Kinder mit in unsere Beziehung gebracht habe, ist es bei uns etwas einfacher und es hat sich so eingespielt, dass ich die Erziehung die Steffi vorgibt behutsam unterstütze, was gut funktioniert und sicherlich auch den Kindern entgegenkommt.</p>
<p>Wenn ich mir aber nun vorstelle, dass einer der Partner eine andere Erziehungsstrategie verfolgt als der Andere, dann sind Probleme wohl vorprogrammiert. Nicht nur die Partner würden darüber in Streit geraten, auch für die Kinder wäre es nicht gut, wenn es keine klare Linie gibt, an der sie sich orientieren können.</p>
<p>Am Anfang unserer Beziehung habe ich mich sehr stark zurückgehalten, was in meinen Augen auch der richtige Weg war, denn inzwischen stellen sich ganz automatisch für mich kleine Erfolgserlebnisse ein, wenn eines der Kinder mich mal fragt, ob es etwas Süßes oder an den Computer darf. Das machen sie natürlich nur, wenn die Mutter nicht greifbar ist, aber sie machen es. Es hat zwar lange gedauert an diesen Punkt zu gelangen, aber die ausdauernde Zurückhaltung hat sich so gesehen gelohnt.</p>
<p>Steter Tropfen höhlt den Stein. Oder anders gesagt: Einfach da sein und zuhören.</p>
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