Wahre Worte in der TAZ
Heute bin ich über einen lesenswerten Artikel in der TAZ gestolpert, der sich mit der Situation der Kinder, die von ALG II (Hartz 4) leben müssen auseinandersetzt. Kern des Artikels ist die Aussage, dass die verminderten Regelsätze für Kinder und Jugendliche verfassungswidrig sind, weil sie sich nicht am tatsächlichen Bedarf orientieren, was auch – wie Jede/-r Betroffene weiß – der Realität entspricht.
Und wie reagierten CDU und FDP in den Koalitionsverhandlungen auf das Problem? In Zukunft soll der Steuerfreibetrag für Kinder erhöht und das Kindergeld angehoben werden. Wem nützt das? Den Besserverdienenden, auf keinen Fall den Menschen, die von Hartz 4 betroffen sind, für die ein Steuerfreibetrag so sinnvoll ist, wie ein Arschloch am Ellenbogen und bei denen das Kindergeld mit dem Regelsatz verrechnet wird.
Das die CDU nicht mehr für die Stärkung der Famlie in Deutschland steht, wird hier sehr deutlich. “Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen”, scheint die Devise. Gut, dass ich ein Einkommen habe, aber trotzdem kann ich nicht so viel fressen wie ich angesichts der Zustände kotzen muss.
Alles auf dem Rücken der Kinder… Hier geht’s zum Artikel in der TAZ.


